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IPA Verbindungsstelle Osnabrück begleitet zwölf radelnde IPA-Kollegen aus den Niederlanden auf ihren Weg nach Peking

 - Osnabrück - 15.04.2008 -

Bereits seit dem Jahr 1985 pflegt die Verbindungsstelle Osnabrück unter anderem radsportliche Kontakte zu ihren angrenzenden niederländischen IPA-Freunden. Damals beteiligt sie sich an Radsportveranstaltungen der Polizei Assen/NL zu Gunsten der Nierenstiftung Niederlande und Europlant in Leiden.

Seit 1987 veranstaltet die Verbindungsstelle Osnabrück eine eigene „IPA-Niedersachsen-Tour“. Diese Radtour führt jedes Jahr zum Austragungsort des Tages der Niedersachsen. Mit der sportlichen Herausforderung wurde auch das karikative Engagement verknüpft. Durch die Radtour konnten so in den letzten 20 Jahren über 217.000 Euro aus Start-, Sponsor- und sonstigen Spendengeldern für die Kinderkrebshilfe gesammelt werden.

Aus diesem Grunde war es auch keine Frage, zwölf Fahrer der niederländischen IPA Sektion auf ihrem viermonatigen Weg von Amsterdam nach Peking zu den Olympischen Spielen auf einer Teilstrecke durch Osnabrück zu begleiten. Alle waren am dritten Tag ihrer Tour Gäste der Osnabrücker Verbindungsstelle der International Police Association im Polizeidienstgebäude am Kollegienwall.

Bereits am frühen Dienstagmorgen des 15.04. wurden die Sportler in Bad Bentheim von den radelnden IPA-Kollegen aus Osnabrück empfangen und auf ihrer Etappe nach Lübbecke begleitet.

Gestartet wurde am Sonntag im Olympia Stadion in Amsterdam. Großes nationales Medieninteresse begleitete dort den Beginn des großen „Abenteuers“. Enden soll die Reise der Niederländer planmäßig am 6. August 2008 nach etwa 12.000 Kilometer mit der Ankunft am Austragungsort der Olympischen Spiele in Peking.  

Die holländischen Kollegen setzen eine im Jahr 1972 begonnene Tradition fort. Damals fuhren zwei Ordnungshüter zu den Olympischen Spielen nach München. 1984 reiste ein Trio nach Athen. 24 Jahre später soll nun die chinesische Hauptstadt Ziel der Radtour quer durch Europa und Asien sein. Unterstützung erhoffen sich die Teilnehmer von ihren Berufskollegen in den zu durchfahrenden Ländern. Nach Deutschland führt die Reise durch Polen, Litauen, Lettland, Russland, über die Mongolei nach China.

 

Zusammen mit bereits im Vorfeld und weiterer während der Reise geworbener Sponsoren wird das gemeinnützige internationale Projekt „Right to Play“ finanziell unterstützt. Aufgabe der Aktion ist die Förderung der Sportausübung von Kindern in den Ländern der Dritten Welt.

 
All dies hat die Osnabrücker Kollegen der Verbindungsstelle überzeugt, ihre Nachbarn auf einem kleinen Teil ihres langen Weges zu begleiten.

Gegen Mittag traf der Tross auf dem Hof der Polizeiinspektion Osnabrück ein. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde der Weg ins nordrheinwestfälische Lübbecke fortgesetzt.

Trotz der nicht ganz einfachen Wetterbedingungen, Frost in Bad Bentheim, zwischendurch immer mal wieder ein Hagelschauer, war die Stimmung aller Teilnehmerinnen sehr gut. Unsere niederländischen Kollegen hoffen jetzt für ihren weiteren Weg auf besseres und vor allem wärmeres Wetter.

Im Internet unter www.bike2play.nl kann man sich wöchentlich über den weiteren Tourverlauf informieren.