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" IPA - Niedersachsentour -2005 "
eine Tour der Superlative

ein Bericht von Michael Brink

Die längste Tagesetappe der bisherigen Tourgeschichte,
der schnellste gefahrene Schnitt,
der größte verbrauch an Getränken,
die größte Anzahl von krankheitbedingten Ausfällen während der Tour

und, und, und.

So oder ähnlich könnte man kurz die Erfahrungen der diesjährigen 18. IPA-Niedersachsen-Tour umschreiben.

Aber zunächst einmal einen schritt zurück.

Zu Beginn möchten wir uns bei ALLEN die zum gelingen der Tour im Sinne der Guten Sache beigetragen haben bedanken.

Insbesondere Bedanken wir uns für die Gestellung der Begleitfahrzeuge bei

H.Starke & Sohn KG Osnabrück, Blumenhaller Weg

und

BERESA Autombobil GmbH Osnabrück, Blumenhaller Weg,

für die Verpflegung bei Bäckerei Grave Osnabrück

für Bananen und Kuchen bei Fa. Marktkauf - Osnabrück Sutthausen,

für Getränke bei OSNA-Krause und Coca-Cola Osnabrück.

sowie allen anderen Sponsoren und Gönnern der IPA-Niedersachsen-Tour.

Insgesamt 86 IPA-Radfahrer und eine Fahrerin folgten in diese Jahr dem Ruf der 18. IPA-Niedersachen-Tour um zum wiederholten Male für den guten Zweck "Kinderkrebshilfe" zu radeln.

Wolfsburg hieß das Ziel der diesjährigen Tour - einer Radsportveranstaltung, deren soprtliche Herausforderung anerkannt ist, wie in den Vorjahren aber nur einen Gewinner kannte - die "Kinderkrebshilfe".

Zum Tross der diesjährigen Rundfahrt gehörten wiederum zahlreiche Begleiter, die uns Radlerns nicht nur ein problemloses Fahren ermöglichten, sondern auch die viele logistische Herausforderungen einer solchen Veranstaltung mit Barvour meisterten.

Am Freitag, dem 01.07.2005, gab Herr Niermann als Leiter der Polizeiinspektion Osnabrück pünktlich um 08.00 Uhr den STARTSCHUSS.

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Das Feld der Fahrer konnte sich hinter

dem Führungsfahrzeug,
den Krädern,
dem Durstmobil
und dem Lautsprecherfahrzeug
endlich in Bewegung setzen.

Das Wetter war ausgezeichnet - hervorragende Bedingungen, um die bisher längste Tagesstrecke aller Touren in Angriff zu nehmen.
 
 
 
 
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Bei diesen optimalen Bedingungen flogen die ersten Kilometer nur so dahin, so dass wir nach 90 Kilometern auch schon unseren ersten Bauerhof und damit die erste große Pause erreicht hatten.
Gestärkt durch reichlich guten Kuchen, "Grave der Bäcker lässt grüßen", ging es weiter bis nach Gehrden.

nds_2005_BE-5.jpg Beim dortigen Fahrradgeschäft "RADLAND" konnten wir den ersten Scheck der Tour 2005 in Empfang nehmen.
 
In Ahlten bei Lehrte (Lk. Hannover) errecihten wir nach ca 180 Kilometern nicht nur den Ort unserer zweiten großen Pause, hier wir auch im Rahmen des dortigen Sportfestes empfangen und mit einem weiteren Scheck belohnt.

Ehe wir uns alle versahen, hatten wir mit 249 Kilometern die erste Tagesetappe erfolgreich hinter uns gebracht und erreichten nach 7:28 Stunden reiner Fahrzeit und einem Schnitt von 33,25 km/h in Gifhorn unser erstes Tagesziel.

Und was hatte der Wetterbericht im Vorfeld dieser ersten Tagesetappe nicht alles in Aussicht gestellt. Tatsächlich meinte es Petrus aber sehr gut mit uns. Die Zimmer waren schnell bezogen, nach dem Duschen trafen sich Fahrer und Begleiter an der Hotelbar oder im Biergarten, um ihren großen Durst zu stillen. Diese Aufgabe stellte das Personal unseres Hotels jedoch vor große Schwierigkeiten. Längere Wartezeiten bei der Ausgabe von kühlen Getränken mussten leider in Kauf genommen werden.
Entschädigt wurden alle beim gemeinsamen Abendessen.

Und hier hatte sich Arnold wieder etwas besonderes einfallen lassen. Die Sitzordnung war bewusst wild durcheinander gewürfelt worden - jeder musste sich seinen Platz sichern und konnte als Belohnung viele neue/ alte Teilnehmer näher kennen lernen. Damit bei der Essensausgabe kein heilloses Chaos ausbrach, hatte sich Arnold abermals etwas einfallen lassen. das "LOS" entschied, wann welcher "Tisch" zum Büfett durfte.

Eine gelungene Aktion !!!!!

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Pünktlich starteten wir wiederrum am Samstagmorgen von Gifhorn aus in Richtung Wolfsburg. Nach dem wir unsere vizepräsidentin, Frau Heike Fischer, an Bord genommen hatten, fuhren wir direkt zur Autostadt nach Wolfsburg. In mehren Kleingruppen hatten wir die Möglichkeit, einen Einblick in die Vielfältigkeit der VW unternehmensgruppe zu bekommen.
Nach knapp drei Stunden sagten wir der Autostadt ade und machten uns auf den Weg zum diesjährigen Empfang.

 
 
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Auf dem Wege dorthin besuchten wir noch einen Kindergarten der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Petrus/ Heiligkeit in Vorsfelde.

Die Kinder hatten extra für uns einen Basar ausgerichtet und übergaben den Erlös in Höhe von 150.- Euro als Spende.





Doch dann beim Empfang erlebten wir wahrlich ein kleine Überraschung...............

nds_2005_BE-9.jpgZum ersten Mal konnten wir nicht mit unserem Fahrzeugtross bis vor die Bühne fahren - im Gegenteil, wir durften noch froh sein, dass wir wenigstens unsere Räder mitnehmen konnten.

Nach den lobenden Worten unseres Schirmherrn und innenministers Schünemann gingen einige IPA-Fahrer wieder mit den Dienstmützen durch die Menge und sammelten insgesamt 450.- Euro für unsere gute Sache.

Aufgebessert wurde dieses Spendenergebnis noch durch die spontan durchgeführte Versteigerung. Der NDR hatte uns zwei Eintrittskarten für das am Sonntagabend in der Autostadt geplante Anastacia-Konzert zur Verfügung gestellt - für 70.- Euro wechselten diese Karten den Besitzer.

Unser "Präsident" bzw. Leiter der Verbindungsstelle Osnabrück, Karl-Heinz Thiemann, stellte hierbei seine Qualitäten als gewiefter Auktionator unter Beweis. Anschließend brachten wir eine begeisterte Vizepräsidentin zurück nach Hause und radelten zurück zum Hotel nach Gifhorn.
Ein Großteil der Teilnehmer nutzte den angebotenen Bustransfer nach Wolfsburg und verbrachte einige Stunden auf dem Niedersachsentag. Der Rest ließ den Tag entweder im Hotel oder der Innenstadt von Gifhorn ausklingen.

Am Sonntag fuhren wir dann auf einem Teilstück zurück gen Heimat. In Mardorf machten wir nach insgesamt 140 Kilometern und einem Schnitt von 34,23 km/h Rast zur letzten Übernachtung.
Auf dieser Etappe zeigte sich das Teilnehmer doch schon ein wenig dezimiert. Insgesamt 9 Fahrer und Begleiter hatte ein lästiger Magen/ Darm-Virus erwischt, der ein Weiterfahren unmöglich machte. Am schlimmste hatte es sicherlich Arnold getroffen - unser Tourarzt Thomas Klemp hatte alle Hände voll zu tun.
Auch so etwas hatten wir auf unseren bisherigen Touren noch nicht erlebt.
Der Abend wurde dennoch in gewohnter harmonischer Atmosphäre verbracht. Dank der großzügigen Spende von OSNA-Krause Getränke konnte jeder nach dem Abendessen nach seinen persönlichen Bedürfnissen ausklingen lassen.

Am Montagmorgen ging es dann mit geplanten 15 Minuten Verspätung auf die letzte Etappe in Richtung Osnabrück. Fast schon gewohnheitsmäßig fuhren wir um 13.50 Uhr in Bad Essen ein und wurden durch Bürgermeister Harmeyer und dem Bad Essener "Shanty-Chor" in Empfang genommen.
Genauso wie in den letzten Jahren zuvor war dieser Empfang durch unseren langjährigen Rennradfahrer und ratsvorsitzenden des Gemeinderates Bad Essen, Jürgen Frieler, hervorragend organisiert worden. Nach musiklaischer Einlage überreichte Bürgermeister Harmeyer wiederrum eine großzügige Spende.

Wir verabschiedeten uns mit dem versprechen, auch im nächsten Jahr wieder gerne nach Bad Essen zu kommen.

Unser nächstes Etappenziel führte uns auch wie im letzten Jahr zur Gemeinde nach Wallenhorst. Alle die ihn kennen haben sich sicherlich sehr darüber gefreut, dass sich uns auf diesem Teilstück unser langjähriger IPA-Freund und Tourteilnehmer Herborn "PONY" Bücker angeschlossen hatte.
In Wallenhorst begrüßte uns Bürgemeister belde und überreichte einen weiteren Scheck. Aufgrund der Großwetterlage verkürzten wir unseren Aufenthalt in Wallenhorst und machten uns auf das letzte Teilstück gen Osnabrück.

Und obwohl wir fast 40 Minuten zu früh in Osnabrück eintrafen - so etwas hat es noch nie gegeben - konnten wir nicht verhindern, auch auf der diesjährigen Tour wenigstens einmal so richtig nass zu werden.

Im Ziel überwog aber Stolz und die freude, die diesjährige Tour erfolgreich und ohne schwere Verletzung bewältigt zu haben.

Die nackten Datten konnten sich wirklich sehen lassen.

Bei hervorragenden äußeren Bedingungen fuhren wir in insgesamt 19:20 Stunden 649 Kilometer bei einem Schnitt von 33,57 Kilometern pro Stunde.

Das spricht nun wahrlich für die überaus gute Fitness aller Tourteilnehmer !!!!!

Es war nicht die befürchtete Tour der Leiden sondern eine sportliche Herausforderung, die jeder Teilnehmer mit Bravour gelöst hat.

Bei der Abschlussveranstaltung in der gaststätte "Zur alten Eversburg" gesellten sich zu den Tourteilnehmer nicht nur zahlreiche Familienangehörige - wiederrum konnten wir auch einige Sponsorn dieser Tour begrüßen. Weitere Spenden wurden überreicht - bis zum heutigen Tage konnten wir insgesamt über 10.000.- Euro für die Kinderkrebshilfe sammeln - ein wiederum stolzes Ergebnis !!!!

An dieser Stelle sei allen herzlichen DANK gesagt, die wieder zum erfolgreichen gelingen der Tour beigetragen haben, sei es durch Spenden oder Bereitstellen von Fahrzeugen, Getränken und Verpflegung oder einfach durch die aktive Teilnahme als Radler.

Nach dieser erfolgreichen Tour denken wir jetzt schon in großer Vorfreude an unser "Heimspiel" im nächsten Jahr in Melle.

Also den Termin für 2006 schon einmal vorgemerkt !!!!

IPA - Tour 2006 vom 14. bis 17. Juli 2006 !!