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22. IPA-Niedersachsen-Tour 2009 – Hameln -

 

Die „22. IPA-Niedersachsen-Tour“ zu Gunsten der Kinderkrebshilfe zum Tag der Niedersachsen,
bei der wir in diesem Jahr die Rattenfängerstadt Hameln besuchten, ist abgeschlossen.

Die Tour begann am 19. Juni, um 08.00 Uhr und führte an diesem Freitag durch das Extertal,
d
as Kalletal, durch das schöne Weserbergland an Rinteln vorbei und endete nach 186 Kilometern
in Bad Nenndorf.

Die Kinder der Grundschule in Bad Essen erfreuten bei dem obligatorischen Zwischenstopp
die ca. 80 Fahrer wieder mit einigen Liedern und Aufführungen bevor diese trotz einiger Regenfälle
nach 6 Stunden und 26 Minuten Fahrzeit bei einem gefahrenen Schnitt von 28,96 km/h am
Zielort eintrafen.

Begleitet wurden die Fahrer durch Servicefahrzeuge und Einsatzkräften der Polizei, die für die
nötige Sicherheit sorgten.

Nach Entgegennahme einer 1000 Euro Spende von einem Möbelhaus in Bad Nenndorf ging es am
zweiten Tag auf einen Rundkurs über 142 Kilometer.

Vor dem Empfang durch Innenminister Schünemann beim Tag der Niedersachsen in Hameln stand jedoch noch ein Zwischenstopp bei der Polizeidirektion Hannover auf dem Plan.

Die IPA-Freunde aus Hannover unter Leitung von Pia Magold hatten die alte Kantine der Polizeidirektion
schon für den Empfang vorbereitet. Vor Einnahme einer warmen Suppe, die bei dem wechselhaften
Wetter allen Teilnehmern sehr entgegenkam, sprach Polizeipräsident Uwe Binias einige Worte der
Begrüßung, in der er den sozialen Hintergrund der Tour würdigte.

Gleichzeitig stellte er seine Verbundenheit zur Polizei in Osnabrück heraus, bei der er während seiner
Ausbildung ein Gastspiel gegeben hatte. Anschließend auf der Bühne der Jugendfeuerwehr beim
Tag der Niedersachsen in Hameln erklärte uns der Moderator, dass der Minister bereits seit morgens
unterwegs sei, um uns begrüßen zu können.

Er traf dann aber dennoch rechtzeitig ein und sparte nicht mit lobenden Worten. Nach der Rückkehr
in der Unterkunft war ausreichend Zeit, um den bestellten Bus nach Hameln zu erreichen, der die
Teilnahme an dem Landesfest gewährleisten sollte. Sonntags erreichten wir nach 154 Kilometern
unser Domizil in Melle.

Es ging auf und ab im Gelände, und dieses oftmals bei strömendem Regen, vom Weserbergland
in das Lipper Land und weiter bis an den Rand des Wiehengebirges.

Dennoch kamen wir bei einem Schnitt von 28 km/h ohne Karambolagen und ohne Stürze wohlbehalten
in den heimatlichen Gefilden an. Es folgte der gemeinsame gesellige Abend im Hotel, bei dem sich alle
an einem reichhaltigen Buffet erfreuen konnten. Einzelnen Anwesenden wurden Ehrungen und Dankesworte
zuteil, wobei den bereits bis dahin eingesammelten Spenden noch weitere aus der Runde hinzugefügt
werden konnten.

Der vierte Tag war gekrönt von einer Rundfahrt durch unser schönes Osnabrücker Land. Dabei erlebten
wir unsere heimatliche Umgebung – wie sollte es auch anders sein - bei strahlendem Sonnenschein,
so dass unsere Gäste aus den anderen Bereichen Deutschlands „vor Neid erblassen mussten“.

Nach dem Empfang durch die Stadt Georgsmarienhütte folgte ein Stopp am Alfsee, der sich im
Sonnenlicht in herrlichem blau präsentierte. Im Rahmen des schon zur Tradition gewordenen Empfangs
durch die Gemeinde Wallenhorst und der dortigen Hanse erfolgte nach den begrüßenden Worten
durch Bürgermeister Belde die Bekanntgabe über das Ende der Tour 2009 und die Verabschiedung
aller Teilnehmer.

Um 16.30 Uhr war dann das Ziel am Kollegienwall in Osnabrück nach 152 Kilometern und einem
Tagesschnitt von 30,04 km/h erreicht.


Als Erlös aus dieser Tour konnten wir 8.500 Euro als Spendensumme zur Verfügung stellen.

Dass trotz der hohen Ausgaben für Übernachtungen, die in diesem Jahr aufgrund fehlenden Gemeinschafts-
unterkünfte anfielen, dennoch soviel zusammen kam, ist ein Verdienst aller Teilnehmer aber besonders
unserer Sponsoren und Freunde. Ihnen sei an dieser Stelle nochmals recht herzlich gedankt.

Am 21. Oktober übergaben wir die Spenden im IPA-Clubraum im Polizeidienstgebäude am Kollegienwall
in Osnabrück. Dazu hatten sich Vertreter und Vertreterinnen von zwei hiesigen Organisationen
zu einem informellen Gespräch eingefunden.

Allein durch die Stiftung „Hilfe für Petra und andere“ konnten bisher über 400 Knochenmarkspender
vermittelt werden.

Bei der „Osnabrücker Krebsstiftung“ werden allein 25 Prozent der gesamten Gelder für die psycho-
therapeutische Betreuung von Kindern aufgewendet.

 

Somit ist erkennbar, dass auch diese Spende nicht nur zweckgebunden, sondern auch wieder gut angelegt ist.

 

1.500,00 Euro – Deutsche Kinderkrebshilfe Bonn

2.000,00 Euro – Stiftung Hilfe für Petra und andere in Georgsmarienhütte

5.000,00 Euro – Osnabrücker Krebsstiftung e.V.

 

Es wird uns ermutigen, die IPA-Tour weiter zu fördern und zu beleben.

Wir freuen uns auf die „23. IPA-Niedersachsen-Tour“ vom 18. bis 21. Juni 2010 nach Celle.

In der Gemeinde Bad Essen steht dann der zwölfte Zwischenstopp an.

Dabei ist in Planung, dass die Tour am Nachmittag des 21. Juni ein Programmpunkt auf der Bundes-
gartenschau in Bad Essen sein wird.

 

 

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