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25 Jahre IPA-Niedersachsen-Tour  – und wir blicken nach vorn!

 

Langfristige verlässliche Hilfe ist unverzichtbar für soziale Einrichtungen, die sich zum größten Teil auf Spenden stützen.

 

Die 25. IPA-Niedersachsen-Tour zum Tag der Niedersachsen nach Duderstadt ist Vergangenheit.  Keiner hätte es für möglich gehalten, dass das im letzten Jahr im Rathaus von Wallenhorst  genanntes Ziel, anlässlich unserer Jubiläumstour diese hohe Spendensumme von 25.000 Euro einzufahren, auch tatsächlich

Keiner hätte es für möglich gehalten, dass das im letzten Jahr im Rathaus von Wallenhorst  genanntes Ziel, anlässlich unserer Jubiläumstour diese hohe Spendensumme von 25.000 Euro einzufahren, auch tatsächlich Wirklichkeit werden würde. Aber wir haben es geschafft.  653 Kilometer in 23 Stunden und dieses  bei einem Gesamtschnitt von über 28 km/h dampfte der  „IPA-Zug“, bestehend aus 96 Fahrern und  25 Begleitern,  durch Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Thüringen, und das oftmals bei starken Regenschauern, die sich aber dennoch nicht auf die Stimmung auswirkten. 

Dafür haben wir mit unserer 25. Tour einen Reingewinn von über 294.000 Euro zu verbuchen. Und darauf können wir alle stolz sein, denn dieses bedeutet auch 25 Jahre Hilfe, langfristige verlässliche Hilfe für soziale Einrichtungen, die zum größten Teil auf Spenden angewiesen sind.

Freitag am 5. Oktober 2012 war es dann soweit, es trafen sich Teilnehmer, Sponsoren und Organisatoren der Tour mit Gästen im Restaurant des Kreishauses Osnabrück, um hier die Spendenbeträge an die erschienenen Verantwortlichen der Organisationen im Rahmen eines kleinen Jubiläumsfestes zu übergeben. 

 

1.000 Euro gingen von der Spendensumme auch in diesem Jahr an die Deutsche Kinderkrebshilfe in Bonn.

 

Jeweils 8.000 Euro erhielten drei regionale Einrichtungen, die ebenfalls auf diesem Gebiet tätig sind:

 

Die „Osnabrücker Krebsstiftung“ wird ihren Anteil für das Projekt „Kijuba – Kinder- und Jugendlichen-Begleit-Angebot“ einsetzen, das sich der Betreuung von schwer erkrankten Kindern und Jugendlichen und deren Familien widmet.

 

Die Stiftung „Hilfe für Petra und andere“ setzt ihre Spende für die Typisierung von

potenziellen Knochenmarkspendern für an Leukämie erkrankte Menschen ein.

 

Und der „Ambulante Kinderhospizdienst“ verwendet das Geld zur Finanzierung der Begleitung von lebensverkürzend erkrankten Kindern und deren Familien.

 

Anfangs ging die Spendensumme, die bei der alljährlichen Radtour zum, Tag der Niedersachsen" eingenommen wurde, allein an die Deutsche Kinderkrebshilfe in Bonn. Später kamen regionale Initiativen hinzu. Denn nach einigen Anfangsschwierigkeiten machten sich im Juni 1988 dreizehn Fahrer und 4 Begleiter auf den Weg zur „1. IPA-Niedersachsen-Tour“ nach Oldenburg. Zur Ausstattung gehörten zwei VW-Busse, einer von Coca Cola mit „Rundumlicht“ und ein blaues Transportfahrzeug von Firma Starke. Die Verkehrssicherheit lag in der Verantwortung einer Funkstreifenbesatzung und drei dazugehörigen Kradfahrern. Wir übernachteten in der Bereitschaftpolizei in Oldenburg. An diesem Wochenende konnten wir bei strahlendem Sonnenschein in Oldenburg das Stadtfest besuchen. Nach einigen Ausfahrten kehrten wir nach vier Tagen mit 460 Kilometern auf dem Tacho heim nach Osnabrück. Es gab es viel zu erzählen und wir waren dabei schon sehr stolz, denn durch Kleinspenden und bei der Sammlung in Oldenburg kamen die ersten 1.900 DM – heute 971,45 Euro – zusammen, die an die Deutsche Kinderkrebshilfe nach Bonn weitergegeben werden konnten. Damals war es uns allen klar: 

 

Diese IPA-Niedersachsen-Tour musste weitergehen!

 

 

Was ist aus dieser ersten Tour heute geworden?

Aus den ersten wenigen Kilometern sind mittlerweile weit über 15.000 geworden,

aus den ersten 1.900 DM   -   knapp 295.000 Euro.

Aus den Anfängen hervorgegangen ist die Planung, Organisation und Ausrüstung immer professioneller geworden, mit eigenem „Tour-Bäcker“ (Grave der Bäcker) und  Getränkemobil.  

Aus dem Optimismus der Anfänge wurde der Stolz des Erreichten.

Als das erste erradelte Geld 1989 in Bonn an Frau Scheel, damals Repräsentantin der Deutschen Kinderkrebshilfe, aufgeregt übergeben wurde, war das Ausmaß der heutigen Dimension noch nicht absehbar,

aber der unbeugsame Wille zur Hilfe war geboren!  

 

Und so geht es auch jetzt weiter mit der 26. IPA-Niedersachsen-Tour : 

Am 30. August 2013, morgens um 08.00 Uhr, wird in Osnabrück der Startschuss zur 26. IPA-Niedersachsen-Tour zum Tag der Niedersachsen nach Goslar gegeben. Nach zwei Übernachtungen im Hotel „Harzlodge“ in Goslar führt uns die Tour am dritten Tag  weiter nach  Walsrode. Wir übernachten hier im Hotel „Forellenhof“, bevor wir uns am vierten Tag, am 2. September, über Bruchhausen-Vilsen und Wallenhorst wieder auf den Heimweg nach Osnabrück machen.

 

Auch wenn der Termin im kommenden Jahr erstmals nach den Ferien und in einer völlig anderen Zeit liegt, so vertraue ich doch auf viele Teilnehmer und hoffe dabei, dass wir auch nach dieser Tour wieder mit einem prall gefüllten Spendensäckel nach Osnabrück zurückkehren werden.  

 

Servo per amikeco

Euer

Karl-Heinz Thiemann